Die Wilden Möhren

Die Gartenfreundinnen

cartoonistisch gezeichnete mittelalte, blonde Frau mit Brille im Porträt
Porträts: Kerstin Meyer

Die Wilden Möhren, das sind Anja Fischer und Ulrike Holzwarth-Raether. Wir haben früher als Lektorin und Autorin zusammen Bücher gemacht und gehen heute gemeinsam auf grüne Reisen durch England und anderswohin.cartoonistisch gezeichnete grauhaarige Dame mit Brille auf der Nase im Porträt

Auf Reisen

Dort kaufen wir dann Garten-Postkarten, Notizklötze mit Gemüsemotiven und andere schöne und lustige Gartensachen. Was uns in England und auch hier bei uns seltsam vorkommt: Warum sieht man in Gartenzeitschriften immer nur strahlende Damen in luftigen Sommerkleidchen mit kleinen Scheren in perfekten Rabatten Verwelktes abschneiden? Während wir in unseren ältesten Jeans durchs Gemüsebeet robben, um die Giersch-Plantage mit schwerem Gerät zu bekämpfen? Das macht zwar auch irgendwie Spaß, aber anders.

Wie es losging mit den Wilden Möhren

Farbiges Logo: zwei stilisierte, blühende wilde Möhren als Strichzeichnung, daneben Schriftzug "Wilde Möhren"Aus dieser Wahrnehmungslücke sind die „Gartenplagen“ entstanden. Wir haben uns gefragt, warum wir eigentlich so selten dazu kommen, an Rosen zu schnuppern. Dann haben wir nach und nach zusammengestellt, was uns im Garten plagt. Dann ging es so richtig los: Wir haben Bilder zeichnen lassen, Sigi Hecker gefragt, ob sie unsere Sachen grafisch betreut und uns ein Logo entwirft, eine Druckerei gesucht, unseren Kontostand geprüft, uns mit EAN-Codes und Impressumspflichten befasst, ein Logo in Auftrag gegeben, eine Schachtel entwerfen lassen, noch mal unseren Kontostand geprüft, WordPress gelernt, angefangen, eine Webseite zu gestalten, und eine sympathische Firma gefunden, die uns beim Versand helfen wird. Zwischendurch hat Anja Fischer das Ganze auf etwas offiziellere Beine gestellt und eine kleine Einzelunternehmung gegründet, Ulrike Holzwarth-Raether ist der gute Geist und die ständige Beraterin im Team – und immer auf Achse, um die „Gartenplagen“ unter die Gartenfreunde zu bringen.

Was wir machen wollen

Während der Arbeit an den „Gartenplagen“ kamen uns noch viele andere Ideen. Nicht alle haben mit Gartenthemen zu tun, aber viele. Wir werden versuchen, sie nach und nach zu verwirklichen. Gewitzt sollen unseren „Sachen“ sein, vielleicht ein kleines Geheimnis haben, ein Gespräch auslösen, sich nahe an der Wirklichkeit bewegen und sich als Geschenk oder Mitbringsel eignen.

Danke, danke!

Es ist kaum möglich, alle Freundinnen und Freunde, Exkollegen und -kolleginnen, künftige Kunden und neue Bekannte aufzuzählen, die uns in dieser langen und schwierigen Anfangsphase unterstützt haben. Mit Gestaltungshilfe, Diskussionen, Korrekturlesen, Programmierkenntnissen, Kontakten – und nicht zuletzt mit Zuspruch. Vor allem ohne Sigi Hecker hätten wir das alles nicht geschafft. Am meisten aber danken wir unseren tapferen Männern, die stets mitdenken und geduldig das Werden alldessen abwarten.

Unsere Gärten …

freigestellter, cartoonhaft gezeichneter Rasenmäher… hinterm Haus und auf dem Fensterbrett warten seit einem Jahr darauf, dass wir uns wieder um sie kümmern. Inzwischen haben die Schnecken das Gemüse rückstandslos verspeist, Igel schnarchen unterm Kirschbaum, die Quecken ahnen, dass sie ungehindert Wurzeln schlagen können. In dieser Wildnis werden wir nächsten Sommer hoffentlich auch wieder einmal eine Stunde im Liegestuhl verbringen, wir glücklichen Gärtnerinnen!

Die letzten Sommertage im Garten nutzen – gemeinsam spielen statt Unkraut jäten!