Gartenfreude: Feigen vom eigenen Baum

Die Feigen in Onkels Garten sind protzig groß wie Mandarinen.
Die Feigen in Onkels Garten sind protzig groß wie Mandarinen.

Eines der größten Vergnügen im Garten ist es mitunter, Früchte für den Frühstückstisch zu ernten.
Vor allem wenn es sich dabei um etwas Besonderes handelt wie die vier Feigen, die wir letzte Woche vom eigenen Baum gepflückt haben.

Gegen die Ernte von Ruth und Mija – nicht nur wegen ihres schönen Gartens Lieblingstante und -onkel – fiel unsere allerdings eher mickrig aus.
Bei unseren Verwandten am Niederrhein gedeihen Feigen mittlerweile offenbar fast genauso gut wie in der Pfalz. Vor vielen Jahren hatte mein Onkel einen Feigenbaum-Ableger aus seiner alten Heimat Kroatien mitgebracht. Mittlerweile erntet er von vier Bäumen mandarinengroße Früchte, die ich voller Neid nur „Angeber-Feigen“ nenne.

eingenetzter großer Baum mit Stehleiter daneben
Der größte Feigenbaum meines Onkels. Er trägt jedes Jahr hunderte von Feigen, die auch die Vögel mögen

Zum Käse oder einfach nur so schmecken sie wunderbar.

Das Erfolgsgeheimnis: mildes Niederrhein-Klima, guter Lehmboden, Düngung mit Schlamm und Algen aus dem Gartenteich, Netz gegen die Vögel. Im Übrigen findet er Feigen ganz pflegeleicht: keine Schädlinge, kein Winterschutz, kein Spezialschnitt. Die Pfirsiche, die Zitronen und der Wein würden deutlich mehr Arbeit machen, sagt er …

Drei Feigen auf einem Teller, eine davon aufgeschnitten, innen ist sie dunkelrot
Das Erfolgsrezept: eine gute Sorte, guter Boden und Schlamm aus dem Gartenteich

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