Pflanzentage: Sonnenschein und Plagen-Fragen

Tisch mit Gartenplagen-Spielen, Tassen, Postkarten-Mini-Gartenzwerg und hellgrünen Aufstellet-Buchstaben mit dem Schriftzug "Gartenplagen"
Bei schönstem Sonnenschein präsentierten sich die Gartenplagen in frischem Grün-Weiß.
Alle Fotos in diesem Beitrag: Alexandra Kleijn 

Letztes Wochenende fand in Hannover DAS jährliche Event für Gartenfreunde statt: die Pflanzentage. Wie jedes Jahr verkauften Gärtnereien alles, was das Herz von Pflanzenfreunden höher schlagen lässt, von der Tomaten-Rarität bis zu den neuesten Stauden-Züchtungen.

Aufsteller mit Überschrift "Die Geschenkidee" und vergrößerten Spielkarten
Der Aufsteller machte farbenfroh klar, worum es ging: ein schönes Geschenk für Gartenfreunde

Die Wilden Möhren durften sich  mit einem kleinen Sondertisch am Stand der „Gesellschaft der Staudenfreunde“ beteiligen.

Der Wilde-Möhren-Tisch

Ein vom kreativen Freund Norbert gezimmerter Aufsteller wies den Weg zu Schnecken, Giersch und Gartenzwerg. Alex kam vorbei und machte frische Fotos. Besucherinnen erzählen, dass sie das Gartenplagen-Spiel schon haben und es gerne spielen, andere hatten es schon mehrfach in der Hand gehabt und haben es – beflügelt vom Pflanzentage-Rabatt – nun endlich mitgenommen. Zu den Gärtnerinnen-Tassen gab es auf Wunsch ein loses Kärtchen als Untersetzer dazu. Kurz: Die Stimmung war bei herrlichem Sonnenschein entspannt und nett.

Freigestellter, gezeichneter, wühlender Frischling

Plagen-Fragen

Viele Besucher fragten nicht nur nach dem „Gartenplagen“-Spiel, sondern hofften auch auf gute Tipps gegen alle möglichen Schädlinge. Die am häufigsten gestellte Frage an beiden Tagen war die nach einem wirksamen Mittel gegen Schnecken. Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht, und es entspannen sich teilweise kuriose Dialoge: „Das einzige, was nachhaltig hilft, sind Laufenten.“ „Aber unser Garten ist nicht eingezäunt.“ Eine mithörende Besucherin nebendran: „Dann pflocken Sie die Enten doch an einem Fuß an.“ „Äh, ob das den Enten wirklich gefallen würde?“ „Na, wenn Sie das Seil länger machen?!“.

Spielkärtchen mit Zucchinistapel mit Schild davor "Zucchini zu verschenken"
Wer mehr als eine Zucchini pflanzt, hat viel zu verschenken

Eine andere Dame hatte zu Beginn ihres Gärtnerinnen-Daseins neun (!) Zucchinipflanzen gesetzt und wurde jetzt, Jahre später, noch von Lachsalven geschüttelt …

Eine schlimme Plage scheinen – vielleicht begünstigt durch den Sandboden in Hannover – auch Ameisen zu sein. Im Wilde-Möhren-Garten sind sie auch schon unterwegs, vor allem kleine, orangefarbene.

Giersch am Ende

Bei herrlichem Sommerwetter klangen die Pflanzentage am Sonntagnachmittag aus. Die Giersch-Deko auf dem Wilde-Möhren-Tisch – vorab ausgebuddelt, liebevoll gepflegt und zur Verfügung gestellt von meiner Gartenfreundin Heide –  haben wir übrigens, trotz anderslautender Gerüchte, nach Toresschluss nicht im Stadtpark ausgesetzt, sondern fachgerecht entsorgt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *