Die wilde Möhre am Wegrand

Porträt-Blüte der wilden Möhre von der Seite, nestartig halb geöffnet.
Foto: Matthias Berger

Weiße Sommerblüte

Im Sommer wächst überall in Mitteleuropa am Wegrand und auf Wiesen die wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota). Ihre Blüte ist leicht zu verwechseln: Für ungeübte Betrachter sieht sie der Schafgarbe oder dem Wiesenkerbel ähnlich.

Nahblick von oben auf die Blüte der wilden Möhre: unzählige kleine weiße Blütenblätter und in der Mitte ein dunkelroter Punkt.
Foto: Anja Fischer

Dunkle Mitte

Die wilde Möhre gehört zu den Doldenblütlern. Die Blüte ist fluffig und locker, in der Mitte der einzelnen Blüte sitzt oft ein kleiner dunkelroter oder fast schwarzer Punkt, hier rechts gut zu sehen.

Helle Wurzeln

Wer der wilde Möhre ausgräbt, stellt fest, dass ihre Wurzel zwar relativ dickfleischig, aber weißlich und nicht orange ist. Unsere Gartenmöhre ist zwar mit dieser wilden Möhre verwandt, aber da muss noch eine andere Carotus-Art mitgemischt und für Wurzelfarbe gesorgt haben. Die Wurzel ist essbar, macht aber viel Mühe bei der Zubereitung, weil sie relativ dünn ist.

Schön und wichtig

Die weißen Blütenstände sehen am Straßenrand und im Wildblumenstrauß nicht nur schön aus, sondern sind auch eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Der Schwalbenschwanz und die Sandbiene zum Beispiel lassen sich gerne auf der wilden Möhre nieder.

Typischer Anblick im Sommer: Am Straßenrand wächst krautig und mit vielen weißen Schaumblüten die wilde Möhre.
Foto: Matthias Berger

Neue Holzvögel eingetroffen – jetzt schon Weihnachtsgeschenke für Eltern und Großeltern bestellen!